Freunde?

Unterrichtsidee:
"Ich habe 250 Freunde - und du?" So reden vor allem Schülerinnen und auch Schüler, wenn sie von ihren Web 2.0-Aktivitäten in Communities untereinander erzählen.
Social Communities erfreuen sich absoluter Beliebtheit. Sie sind (allzu) oft Mittelpunkt der Freizeitaktiviäten, sofern ein Zugang zum Web den Schülerinnen und Schülern offen steht.
Vier Aspekte werden genannt, wenn man das ethische Bewusstsein weiterentwickeln will, ohne ein verträgliches Maß an Privatheit preiszugeben:
- Schülerinnen und Schüler sehen, dass sich in einer Community eine 'Bühne' zur Eigendarstellung öffnet, wobei nicht jeder originell findet, was in einer Laune ins Netz gestellt wurde. (Motto: 'Das Internet vergisst nie!')
- Sie befinden sich in neuen Sozialformen wie Cyber'freundschaften'; Cybermobbing ist dabei Tür und Tor geöffnet. Sie müssen lernen, den Balanceakt zwischen Privatheit und offenen (virtuellen) Räumen zu wagen.
- Sie müssen unterscheiden lernen, dass die scheinbar leicht enstehenden Kontakte nicht die ganze Realität sind.
Methodisch-didaktische Notizen:
Download 1 enthält ein Protokollblatt mit dem Thema Eigendarstellung/ eigenes Profil. Was soll öffentlich dargestellt werden, was bleibt privat? Teil 2 gibt vor, was Lehrkräfte vorfinden können, was lieber nicht. Teil 3 geht davon aus, dass ein zukünftiger Chef im Internet recherchiert.
Download 2 enthält ein Protokollblatt zu 'wirklichen' Freundinnen und Freunden und wirklichen (Freizeit)-Aktivitäten in gegenüberstellung zu Freindinnen und Freunden im Netz.
Download 3 leitet auf eine Zuordnungsübung, in der Halbsätze passend kombiniert werden sollen.
Filme zum Thema finden sich bei
Zum Herunterladen:
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